DevOps - ein spannendes Thema auf der JAX 2013

Für mich stand der Begriff "devops" im Zentrum der JAX 2013, die ich dieses Jahr gemeinsam mit meinem Kollegen Felix Jackmann besucht habe. Ich hatte mich dazu entschlossen zwei Vorträge von Peter Roßbach zu hören, der seinerseits ein klarer Verfechter des Prinzips "devops" ist: Entwickler müssen mehr als nur eine Ahnung haben von dem System auf dem ihre Applikation läuft. Im Gegenzug sollen Sys-Admins auch Kenntnisse über die Applikation haben, die sie betreuen. Die betroffenen Personen müssen also miteinander reden, spätestens wenn es Probleme gibt. Das Ziel von "devops" ist jedoch eine deutlich frühere Abstimmung, im Idealfall bereits während der Konzeptionsphase.

 

Viele der Erfahrungen beim Betrieb unserer Web-Anwendungen konnte ich in den Vorträgen zum Thema "devops" wiederfinden:

  • Eine frühzeitige Erkennung möglicher Probleme durch Monitoring spezifischer Systemaktivitäten, am besten lange bevor der Kunde davon aktiv betroffen ist.
  • Performance-Kennzahlen mit Abdeckung der wichtigsten Usecases sind wichtig. Insbesondere bei Performance Problemen können durch vorhandene Testcases und Baseline-Kennzahlen mögliche Ursachen einfacher und schneller identifiziert werden.
  • Eine Top 10 Liste der häufigsten Fehlermeldungen kann für die Priorisierung beim Bugfixing hilfreich sein.
  • Error-Log Meldungen sollten alle benötigten Informationen enthalten, um das Problem schnell zu identifizieren und zu lösen.
  • Logging findet häufig an den unterschiedlichsten Stellen des Gesamtsystems und in verschiedenen Formaten statt. Diese Einträge zu konsolidieren und zentral auszuwerten kann allerdings eine echte Herausforderung sein, gerade beim Betrieb in einem Cluster.

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