Web 2.0 Kongress in Hamburg

Anfang letzter Woche fand der nun bereits fünfte Web 2.0 Kongress in Hamburg statt. An zwei Tagen gab es in der angenehmen Atmosphäre des Interconti Hotels an der Alster interessante Vorträge zu aktuellen Trends , innovativen Konzepten sowie jede Menge Beispiele aus der Unternehmenspraxis.

Web 2.0 Logo

Einen spannenden Kontrapunkt setzte Ibrahim Evsaon, der diesmal nicht über Sevenload sondern über die Herausferungen der Online-Spielsucht von Jugendlichen berichtete.

Es gab Praxisberichte für den Einsatz von Web 2.0, Enterprise 2.0, Blogs und Wikis von Unternehmen wie Bayer, E-Plus, Payback, DHL, Otto, Dresdner Bank, BBC, BBDO und vielen anderen.

Prof. Andreas Dengel zeigte in seiner Präsentation die Möglichkeiten des Semantiv Web in der Praxis und einige Beispiele aus den Projekte der Deutschen Forschungsgesellschaft für  künstliche Intelligenz.

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Ein unterhaltsamer und auffschlussreicher Vortrag war die Präsentation von Dirk Daniel Stoeveken und Klaus Ulonska, Präsident des Fussball-Traditionsclubs Fortuna Köln. Auf Basis der Online-Communitiy www.deinfussballclub.de beteiligen sich ca 20.000 Mitglieder an der Finanzierung der ersten Mannschaft und greifen aktiv in Entscheidungsprozesse ein.

In meiner Präsentation habe ich einen strukturierten Überblick über die verschiedenen Bausteine einer „Enterprise 2.0“ und mögliche Alternativen zur technischen Umsetzung zu gegeben (nähere Infos folgen.)

Am spannendsten und unterhaltsamsten war sicherlich die Verleihung des Web 2.0 Startup Awards. In einem 6-minütigem Elevator-Pitch stellten 10 Unternehmensgründer ihre innovativen Geschäftsideen vor. Gewonnen hat das Job-Portal younect, knapp vor dem von mir favorisiertem Schweizer Start-up-Unternehmen Amazee und dem Karaoke-Portal Mikestar. Nähere Informationen finden sich unter http://www.web2.0-kongress.de/presse/web-20-startup-award-geht-an-younect/

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Der Kongress wurde von den Teilnehmenr sehr positiv bewertet, auch wenn die anfängliche Aufbruchstimmung des ersten Kongresses mittlerweile einer etwas nüchterner Betrachtungsweise von konkreten Anwendungsszenarien gewichen ist.

Die Unterstützung in der Vorbereitung und Durchführung bei dem von IIR organisierten Event hat wieder einmal viel Spass gemacht und ich freue mich auf das nächste Zusammentreffen am 30./31. März 2009 in München.